Inline Downhill

Allgemein

Halbzeit in der Saison 2k18

Nach den ersten beiden Weltcups sieht es dieses Jahr wieder nicht ganz schlecht aus, auch wenn die Vorbereitung dieses Jahr aus den verschiedensten Gründen nicht so verlaufen ist wie ich mir das vorgestellt habe.

Nichts desto trotz fuhr ich vor 2 Wochen zum ersten Weltcup nach Polcenigo in das kleine Bergdorf Mezzomonte. Die Strecke war gute 2km lang und hatte 8 Serpentinen. Der Straßenbelag war etwas rauer und wie sich heraus stellte ein echter Bremsenfresser. Pro Fahrt ging ein Bremsgummi drauf. Am Samstag fand nur das Training statt, die Zeitläufe und der Inlinecross waren für den Sonntag angesetzt.

Die Wettervorhersage war nicht die Beste für den Sonntag. Dennoch konnten die Zeitläufe im Trockenen zu Ende gebracht werden. Ich konnte 2 gute Runs hinunter bringen wenn ich auch im zweiten etwas zu viel riskierte und kurzzeitig auf die Wiese ausweichen musste um nicht zu stürzen. Am Ende reichte die Zeit für den 5. Platz.

Bereits in der Mittagspause fing es leicht zu Regnen an. Zu Beginn des Inlinecross sollte es dann wieder trocken sein. Dies hielt allerdings nur bis zu den Halbfinals. Ich bekam es in meinem Halbfinale mit 2 Italienern und 1 Franzosen zu tun. Das Niveau war sehr hoch und wir mussten alle ans Limit gehen wollten wir weiter kommen. Da die Strecke mittlerweile halb nass halb trocken war war dies ein sehr hohes Risiko und da ich in 2 Kurven fast ausgerutscht wäre reichte es nur zum kleinen Finale um die Plätze 5 – 8. Die Rennleitung entschied sich dann das kleine Finale zu streichen und die Plätze wurden auf Grund Zeiten aus den Einzelrennen vergeben. Dadurch war es auch im Inlinecross der 5. Platz für mich.

Am vergangenen Wochenende fand dann der Weltcup in Sankt Ambrogio di Valpolicella statt. Hier wurde auch gleichzeitig die diesjährige Deutsche Meisterschaft ausgefahren. Wie in der Vorwoche stand am Samstag das Training auf dem Plan und für Sonntag waren die Einzelrennen sowie der Inlinecross geplant. Nach dem ersten Run, war ich noch dritter, allerdings ist auch ein Mitfavorit im ersten Durchgang gestürzt. Nach dem 2. Run fehlten mir auf das Podium 3 Sekunden und den 4ten Platz um lediglich 9/100 Sekunden. Somit war es wieder Platz 5. Dieser 5te Platz reichte aber um zum 12ten mal den Titel des Deutschen Meisters einzufahren.

Im darauffolgenden Inlinecross war wie in der Woche zuvor Endstation im Halbfinale. Im kleinen Finale hatte ich es diesmal sogar mit 3 Italienern zu tun. Bis kurz vor der letzten Kurve war alles recht entspannt, ich war an zweiter Stelle, was eigentlich eine gute Ausgangssituation ist. Allerdings wollte ich zu früh am führenden vorbei, sodass ich zu früh im Wind stand. Ich kam nicht an ihm vorbei, stattdessen zog der zweite Italiener an mir vorbei und ich war vor der letzten Kurve nur noch dritter. Doch einer der beiden Italiener hat es etwas übertrieben und kam zu Fall. Leider reichte es im Zielsprint um wenige Zentimeter nicht mehr um das kleine Finale zu gewinnen. Somit war es am Ende der 6. Platz im Inlinecross.

Das nächste Weltcuprennen findet am 21./22.7.2018 in Peschiera del Garda statt.

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Rückblick auf die ersten beiden Rennen der Saison 2016

Der Saisonauftakt 2016 fand am Gardasee statt. Nur wenige Kilometer vom Gardasee entfernt traf sich die Downhillelite Anfang Juli in St. Ambrose di Valpolicella. An diesem Wochenende stand nicht nur der Weltcupauftakt sondern auch die diesjährigen Deutschen Meisterschaften auf dem Programm.

Bei bestem Wetter fanden am Samstag die Trainingsläufe statt. Am Sonntag sollte dann der Weltcup im Time Trial sowie Inline Cross und die Deutschen Meisterschaften. Ich erwischte einen durchschnittlichen Saisonstart mit Platz 10 im Time Trial sowie Platz 8 im Inline Cross. Bei den Deutschen Meisterschaften musste ich mich nur meinem Nationalmannschaftskollegen Moritz Nörl geschlagen geben. Er gewann nicht nur die Deutsche sondern auch den Weltcup im Time Trial. Glückwunsch Moritz zu diesem Comeback nach Deinem Kreuzbandriss.

Am vergangenen Wochenende stand nun die WM und der zweite Weltcup in Teolo ebenfalls in Italien auf dem Programm. Nachdem am Freitag ein Sturmtief Teolo erwischte musste das Training abgebrochen werden. Auf Grund der immer noch nassen Strasse am Samstag morgen wurde der Start der Qualiläufe auf den Nachmittag verschoben. Dadurch wurde leider die Zeit etwas knapp und die Jury entschied sich nur einen anstatt zwei Qualiläufe für die WM. Unglücklich dass diese Entscheidung erst nach dem ersten Qualilauf getroffen wurde. Für mich lief es im ersten Qualilauf richtig gut und so ging ich als 4-letzter im WM Finallauf auf die Strecke. Was dann passierte kann ich mir selbst nicht erklären. Ich konnte meine Zeit aus der Quali nicht mehr verbessern und wurde bis auf Rang 13 durchgereicht. Sehr ärgerlich nach der guten Ausgangsposition. Den Weltmeistertitel sicherte sich Angelo Vecchi vor Sylvain Behr und Daniel Ladurner. Good Job Boys !!!

Am Sonntag stand dann der Inline Cross auf dem Programm. In der ersten Runde konnte ich mich souverän qualifizieren. Im Viertelfinale hatte ich dann etwas Glück dass sich der Italiener Renato Pennuti und der Franzose Karim Malis in der letzten Haarnadel etwas in die Quere kamen und ich dies nutzen und den Vorsprung ins Ziel retten konnte. Somit war ich im Halbfinale. Dort warteten mit dem Weltmeister Angelo Vecchi, dem Schweizer Christian Montavon und Augustin Tusetto ein weiter Italiener nur Läufer die im WM Finale deutlich vor mir lagen. Nachdem ich beim ersten Startversuch noch einen Fehlstart verursacht habe lief es im zweiten Versuch dann besser. Bis zur ersten Schlüsselstelle der Scivanoja waren wir alle sehr dich beieinander. Kurz vor der Kurve versuchte ich aus dem Windschatten heraus mich von Platz 4 an die Spitze zu setzen was mir auch gelang. Doch dann wurde es zu eng, ich verringerte meine Geschwindigkeit. Wohl zu sehr für Augustin der auf Christian auf fuhr und ihn auf Angelo schob. Dadurch bekam ich von Angelo ebenfalls einen Stoß was noch nicht weiter tragisch gewesen wäre. Allerdings stürzte dann Angelo mir genau vor die Füße. Ich fuhr ihm direkt in die Seite und stürzte über ihn. Auf Grund der immer noch hohen Geschwindigkeit knallte ich leider mit dem Kopf voraus in die Streckenbegrenzung. Damit war das Halbfinale für Angelo und mich gelaufen. Auf Grund heftiger Nackenschmerzen entschied ich mich nicht zum kleinen Finale anzutreten und mich durchchecken zu lassen. Zum Glück war soweit alles in Ordnung sodass ich nur eine Stauchung und Zerrung der Halswirbelsäule und Nackenmuskulatur. Diese Blessuren pflege ich nun und werde mich dann entscheiden je nach Heilungsverlauf ob ich den nächsten Weltcup fahren werde oder eben nicht.

Euer Tobi

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Letzter europäischer Weltcup in Gaal / Österreich

The boys are back in town heißt es am kommenden Wochenende in Gaal in der Steiermark. Nach zig Jahren organisieren die Jungs des Streetluge Team Austria wieder ein Downhillrennen. Die Strecke wurde etwas verlängert so dass sie auch etwas attraktiver wird.

Der letzte Weltcup und somit mein Sturz mit einer schmerzhaften Schulterprellung liegt nun 6 Wochen zurück. Es ist zwar noch nicht ganz gut aber es ist so gut dass es mich nicht großartig behindern wird. Beim letzten Weltcup auf europäischem Boden mochte ich natürlich gerne an die Leistung vom letzten Weltcup anknüpfen und die Favoriten ein wenig ärgern.

Alle Infos und News über das Rennwochenende findet ihr zeitnah auf meiner Facebookseite.

Stay tuned

Euer Tobi

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Weltcup Podium und Deutscher Meister in Italien

Am vergangenen Wochenende stand der 4. Weltcup diese Saison auf dem Plan inklusive Deutscher Meisterschaft. Wie in den vergangenen Jahren waren wir zu Gast beim Roll Club Padova in Teolo. Wieder einmal war alles perfekt organisiert. Das Event startete wie immer bereits am Freitag, wie auch in den vergangenen Jahren entschied ich mich dafür erst Freitag Abend anzureisen. Diesmal nahm ich mich vor ganz relaxed an die Sache ran zugehen und einfach Spaß zu haben.

Nachdem ich am Samstag morgen einige richtig gute und lustige Trainingsläufe mit dem Italienischen Team hatte konnten die Wertungsläufe am Nachmittag kommen. Die Temperaturen waren dieses Jahr mit 25 Grad auch recht angenehm. Bei noch trockenen Verhältnissen ging ich im ersten Run an den Start. Mir gelang vom Gefühl her eine recht gute Fahrt ohne großen Fehler. Als ich im Zielbereich dann meine Zeit sah bestätigte sich dieses Gefühl diesmal und ich lag in Führung. Außer Angelo Vecchi und Christian Montavon sollte keiner mehr meine Zeit unterbieten und somit war ich nach dem ersten Run Dritter. Da nun Luge, Classic Ludge und Stand up noch ihre ersten Runs bestreiten mussten hieß es warten auf den zweiten Run.

Während dieser Pause zog der Himmel immer weiter zu und es wurde immer heftiger diskutiert ob es zu Regnen beginnt oder nicht. Nach den ersten Paar von uns sollte es dann soweit sein. Der Regen setzte ein. Zwar nicht heftig aber es reichte um die Strecke langsamer bzw. rutschiger zu machen so dass keiner mehr an die Zeiten aus dem ersten Durchgang heran kam. Damit war es amtlich. Dritter im Weltcup von Teolo. Da das Weltcupergebnis auch die Grundlage zur Deutschen Meisterschaft ist, machte ich mit diesem Ergebnis als schnellster Deutscher meinen 11. Deutschen Meistertitel klar. Was ein erster Renntag, nach den vergangenen missglückten Weltcupwochenenden konnte ich es nicht glauben. Leider musste der Veranstalter die Siegerehrung auf Grund des Wetters in das Zelt verlegen was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Für den Inline Cross welcher Sonntags auf dem Programm stand hatte ich mir zumindest das Halbfinale vorgenommen. Ein Vorhaben das machbar war, auch wenn die Strecke auf Grund des nächtlichen Regens morgens um halb 11 noch halb nass und halb trocken war. Ich entschied mich das Viertelfinale von vorne zu fahren um möglichen Stürzen aus dem Weg zu gehen. Leider sollte in Kurve 3 mich ein solcher Sturz ereilen. Ich kam vom nassen auf eine trockene Stelle mit sehr viel Grip. Das geschah so plötzlich dass es mich aushob und ich wie bei einem Highsider abflog. Leider konnte der nachfahrende Italiener nicht mehr ausweichen und crashte mir noch gegen den Kopf. Wir rappelten uns beide auf, ein Weiterkommen war immer noch möglich. Allerdings wurden meine Schmerzen in der Schulter immer größer so dass ich nicht weiter pushte und einfach ins Ziel fuhr. Somit war für mich der Arbeitstag bereits ums kurz vor 12 beendet und ich trat die Heimreise an.

Zum Glück konnten die Ärzte am Montag keine Brüche und keine Bänderrisse feststellen sodass alles nur schwere Prellungen sind die sicher bis zum nächsten Weltcup in 6 Wochen wieder verheilt sind.

Bis dahin

Euer Tobi

 

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Die ersten Rückschläge und die Wende

Zunächst einmal Sorry dass ich so lange hier nichts mehr aktualisiert habe. Allerdings liefen die ersten beiden Rennen mit Weltmeisterschaft gar nicht nach meinem Geschmack und ich war doch mehr frustriert als ich es mir eingestehen wollte. Nachdem ich über den Winter wirklich gut gearbeitet und trainiert hatte blieben in den ersten beiden Rennen die Ergebnisse aus. Hinzu kam dass bei der Weltmeisterschaft nicht nur ein falsch montierter Bremsklotz mich zu Fall brachte sondern auch die Zeitnehmung eine reine Katastrophe war. Ich konnte zwar unter die Top 15 bei der WM fahren allerdings war das nicht wirklich mein Ziel. Weiter ging es dann 2 Wochen später in Valpolicella am Gardasee. Hier passte zwar das Ergebnis Top Ten allerdings waren die Zeitabstände alles andere als akzeptabel für mich. Zudem waren auf einmal Konkurrenten schneller als ich die ich die letzten Jahre immer im Griff hatte. Irgendetwas lief hier am Anfang dieser Saison gewaltig schief. Am Fitnesszustand und am Training konnte es eigentlich nicht liegen. Aber an was dann ??? Diese Frage stellte ich mir mehr als einmal. Nach dem letzten Wochenende weis ich an was es gelegen hat. Ich erwartete selbst zuviel von mir, machte mir selbst einen enormen Druck und verkrampfte dadurch zu sehr. Ich hoffe nun dass ich diesen Mittelweg für mich weitergehen kann und nicht wieder verkrampfe und zuviel von mir selbst erwarte.

Euer Tobi

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