Inline Downhill

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FIRS Weltmeisterschaft in Lausanne CH

Schon 2 Tage nach meiner Rückkehr aus China hieß es erneut Tasche und Ausrüstung packen, denn die FIRS Weltmeisterschaft und der letzte Weltcup in Europa im schweizerischen Lausanne standen an. Über 60 Herren hatten gemeldet. Die Veranstalter hatten sich eine neue Strecke ausgedacht die es in sich haben sollte. Vom Start weg ging es eher flach zur Sache, gefolgt von zwei Rechtskurven die voll gefahren werden konnten. Allerdings ließ in diesem Streckenabschnitt der Asphalt sehr zu wünschen übrig. „Uns hat es allen ganz schön die Beine durcheinander gewürfelt bei dem unruhigen Asphalt“. Mit 80 km/h bis 90 km/h ging es auf eine künstliche Schikane zu. Hier war Mut gefragt um sie ungebremst zu durchfahren. Danach folgte eine ganz langgezogene Rechtskurve welche die Schwierigkeit hatte dass künstliche Bodenwellen eingebaut waren. Dann kam die erste Schlüsselstelle eine sehr enge Haarnadelkurve gefolgt von erneuten Bodenwellen und einer sehr tückischen Zielkurve. Da es sich um eine viel befahrene Straße handelte und auf Grund der hohen Teilnehmerzahl blieb lediglich für 4 Trainingsläufe Zeit.

Die besten 40 Downhiller sollten sich für das Finale welches am frühen Sonntagmorgen stattfand qualifizieren. Die Quali sollte kein Problem darstellen. Es blieb nur ein Run um den Weltmeister zu ermitteln. Ich hatte ein gutes Gefühl bei meinem Finalrun, allerdings sprach die Zeit im Ziel eine andere Sprache. Lediglich Platz 18 sollte es werden. Ich bin schon etwas enttäuscht, ich habe mir mehr erwartet. Allerdings habe ich das ganze Wochenende keine annehmbare Zeit zu Stande bekommen. Das frustrierende daran ist dass ich nicht mal genau weis warum es nicht geklappt hat die Saisonleistung bei der WM zu bringen. Freude gab es aber dennoch im Deutschen Team. Moritz Nörl holte verdientermaßen aber dennoch auch etwas überraschend den WM Titel. Gefolgt von Daniel Ladurner (AUT) und Harry Perna (FRA). Glückwunsch Moritz !!!

Da ebenfalls der Weltcup gewertet wurde, ist diese Station das Streichresultat für Wöhrle, da nur die 4 besten Weltcups in die Wertung kommen. Weiteren Frust bekam ich dann, weil mein 18ter Platz nicht mal zum Inline Cross Viertelfinale berechtigt hat. Na ja sei es drum. Es gibt bessere Zeitpunkte um ein Katastrophenrennen abzuliefern aber that’s racing.

Da zum letzten noch ausstehenden Weltcup in Teutonia / Brasilien keiner der Topfahrer anreisen wird, ändert sich auf den ersten Plätzen des Gesamtweltcups auch nichts mehr. Es war zwar eine WM zum vergessen und ein Saisonabschluss den ich mir anders vorgestellt habe, dennoch war es eine sehr gute Saison für mich.

Ich bin mit dem 5. Platz im Einzelgesamtweltcup, Platz 5 im Gesamtweltcup Inline Cross und dem Deutschen Vizemeistertitel mehr als zufrieden.

Herzlich Bedanken möchte ich mich bei all meinen Sponsoren und allen die es mir ermöglicht haben eine solche Saison zu bestreiten.

Die Videos von China und Lausanne werde ich die nächsten Tage online stellen. Viel Spaß beim anschauen.

Euer Tobi

 

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Chinapremiere geglückt

Vor zwei Tagen war ich noch am anderen Ende der Welt. Heute heißt es schon wieder sich vorzubereiten auf die bevorstehende FIRS Weltmeisterschaft welche am Wochenende in Lausanne / Schweiz stattfindet. Aber der Reihe nach. Am Mittwoch 20.8. hieß es am Airport Frankfurt last call for Mr. Wöhrle *lach* Es ging erstmal nach Shanghai und von dort weiter nach Wenzhou wo der Bus wartete um mich nach Lishui zu bringen. Dort wurden wir herzlich empfangen und es Stand dem ersten Downhill Weltcup auf chinesischem Boden nichts mehr im Wege. Wie wir erst einen Tag später mitbekamen sollte dies noch zwei Tage vorher gar nicht so sicher gewesen sein. Ein Unwetter fegte über Lishui hinweg und setzte sämtliche Straßen und Plätze unter Wasser. Die Organisatoren meisterten auch diese Herausforderung und so konnte am 22.08 der erste Trainingslauf pünktlich absolviert werden. Allerdings blieben nur 4 Trainingsfahrten. Ich hätte mir gerne mehr gewünscht da die Kurven sehr unübersichtlich und alle gleich aussahen. Nach einer Stärkung im Hotel standen Mittags die beiden Läufe des Einzelweltcups auf dem Programm. Trotz dass ich mir mehr Trainingsfahrten gewünscht hatte rechnete ich mir einen Platz auf dem Podium aus da ich doch ganz gut zurecht kam. Weit gefehlt ich leistete mir sowohl im ersten wie auch im zweiten Lauf am Start den selben Fehler, ließ einige Zeit liegen welche ich nicht mehr gut machen konnte und wurde so “nur” 5ter. Diese 5te Platz schmeckte mir so gar nicht und ich benötigte doch ein wenig Zeit um dieses Rennen zu vergessen. Am Abend besuchten wir dann noch das Finale des Freestyle Slalom Wettbewerbs und vertrieben uns so die Zeit und kamen auf andere Gedanken. Am 23.08. sollte dann erneut schlechtes Wetter angesagt sein. Die Veranstalter reagierten und so wurde der Inline Cross bereits morgens ausgetragen da man dem Regen am Nachmittag aus dem Weg gehen wollte. Ich traf auf 2 Chinesen und den Iraner Sebastian Rastegar. Zusammen mit “Babak” Rastegar zog ich ungefährdet ins Halbfinale ein. Dort wartete bereits Moritz und Massimo. Erneut sollte ich mich mit Babak um den Platz hinter Moritz streiten. Es war zwar eng aber Babak zog ungefährdet ins Finale ein. Mir blieb somit nur das kleine Finale um den 5ten Platz. Hier traf ich auf Massimo und Nicola Varin und Greg Pinto. Greg welcher am Vortag zweiter wurde und im Halbfinale stürzte wollte natürlich auch diesen 5ten Platz und gab somit am Start richtig Gas. Ich klemmte mich an seine Fersen und wir konnten uns etwas absetzen. Wir tauschten einige Male die Führung und in der Vorletzten Kurve gelang es mir erneut in Führung zu gehen. Diese konnte ich auch in der Zielkurve behaupten und so wurde ich nach einem guten kleinen Finale 5ter. Zu meiner Überraschung sollte ich in beiden Gesamtwertungen vor der WM in Lausanne einen Sprung unter die ersten 3 machen. Im Einzel derzeit 3ter und im Inline Cross 2ter.

Nachdem am Samstag Abend noch ausgiebig gefeiert wurde machte ich mich am Sonntag auf den Weg nach Shanghai wo ich nochmal 2 Tage verbrachte und erneut neue Eindrücke sammelte. Es war alles in allem eine unvergessliche Woche die ich gerne einmal wieder wiederholen will/werde.

Aber nun gilt die ganze Konzentration der FIRS Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende.

Hier aber noch einige Bilder aus China

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Some impressions from Lishui

Only some impressions from Lishui and the race which I finished 2 times 5th. Race report will be online soon.

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Beton on Fire Tour 2012

Am kommenden Wochenende geht es für mich nach La Plagne in die Olympia Bobbahn von 1992. Eine Bahn auf der ich noch nicht gefahren bin. Für mich geht es in erster Linie darum Spaß zu haben, nicht zu crashen und neue Erfahrungen zu machen.

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